Führungen

September 2019 – Dezember 2019

S’ART_KUNSTNACHRICHTEN_SEPTEMBER_2019

Henri Matisse. Metamorphosen. Kunsthaus Zürich ( 30.08.-08.12.2019)
Henri Matisse (1869–1954) war bereits zu Lebzeiten als revolutionärer Maler und Erfinder der «Papiers découpés» berühmt. Dass er aber auch in Ton und Gips modellierte und Wert darauf legte, als Bildhauer öffentlich wahrgenommen zu werden, ist weit weniger bekannt. Dabei stellen die vier Bronzereliefs «Rückenakt (I-IV)» nicht nur sein plastisches Hauptwerk, sondern auch einen Meilenstein in der Skulptur der Moderne dar. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht Matisse’ künstlerische Methode, die er bei fast allen seiner wichtigsten Plastiken anwendete (…) Dieser Prozess der Verwandlung findet Parallelen in seinem malerischen und zeichnerischen Werk. Diese werden in der Ausstellung erstmals zueinander in Beziehung gesetzt. (Text: kunsthaus.ch / Jahresprogramm)

Termine: FR 13. Sept., 10.30h; SA 14. Sept., 10.30h; FR 08. Nov., 10.30h; SA 09. Nov., 10.30h; SA 16. Nov., 10.30h

Johannes Itten. Kunst als LebenKunstmuseum Bern (30.08.-02.02.2020)                               Im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 widmet das Kunstmuseum Bern dem bedeutenden Schweizer Künstler und Bauhaus-Meister Johannes Itten eine Ausstellung, die zum ersten Mal das utopische Projekt Ittens, Leben und Kunst auf ganzheitliche Weise zu verschmelzen, ins Auge fasst. Schon bei der Gründung des Bauhauses hat sich Johannes Itten als Künstler mit dem Konzept, in allen Kunstformen eine «höchst mögliche Entmaterialisierung der Einzeldinge» zu erreichen, radikal positioniert und diese Gedanken programmatisch im berühmten Bauhaus-Almanach «Utopia. Dokumente der Wirklichkeit» formuliert. (Text: kunstmuseumbern.ch)

Termine: SA 02. Nov., 10.30h; SA 20. Nov., 10.30h; SA 14. Dez., 10.30h

Bauhaus Imaginista. Zentrum Paul Klee (20.09.-12.01.2020)
2019 feiert das Zentrum Paul Klee das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses. 1919 in Weimar gegründet, 1925 nach Dessau umgezogen und 1933 in Berlin unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen, bestand das Bauhaus nur 14 Jahre. Dennoch wirkt die legendäre Hochschule für Gestaltung bis in die Gegenwart fort. Erstmals wird die Rezeptionsgeschichte des Bauhauses ausserhalb Europas untersucht und eine neue Sicht auf das Bauhaus vermittelt. Das Bauhaus war seit seiner Gründung ein kosmopolitisches Projekt. BauhäuslerInnen unterhielten Verbindungen in die ganze Welt.bauhaus imaginistaschlägt eine neue Lesart des Bauhauses als globaler Resonanzraum vor. (Text: zpk.org)

Termine: SA 02. Nov., 14h; SA 20. Nov., 14h; SA 14. Dez., 14h

Wilhelm Leibl. Retrospektive. Kunsthaus Zürich (25.10.-19.01.2020)
Der Schwerpunkt dieser ersten Schweizer Museumsausstellung mit Zeichnungen und Gemälden von Wilhelm Leibl (1844-1900) liegt auf dem Bildnis und der Figurendarstellung. Gefördert von Courbet, beeinflusst von Manet und geschätzt von van Gogh, gehört Leibl zu den wichtigsten Vertretern des Realismus in Europa. Mit seinem Rückzug aufs Land begründete er eine eigenständige und moderne Figurenmalerei, in der die Naturwahrheit und das Studium der Alten Meister über der Anekdote der traditionellen Genremalerei stehen. Entscheidend für Leibl war nicht, dass ein Modell „schön“, sondern, dass es „gut gesehen“ wurde. (Text: kunsthaus.ch)

TERMINE: FR 22. Nov., 10.30h; SA 23. Nov., 10.30h; FR 06. Dez., 10.30h; SA 07. Dez., 10.30h

Kosten

Führungen öffentlich:  CHF 30.-/pro Person (ohne Eintritt) / max. 12 Personen

Führungen privat:  CHF 300.- (pauschal, ohne Eintritt) / max. 20 Personen

Anmeldung: / +41 44 260 24 05 / +41 79 404 97 48

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